| Facebook ist nicht MySpace |
| Geschrieben von: Ben Blutzukker |
| Sonntag, den 10. Juli 2011 um 18:19 Uhr |
|
Als ich letztes Jahr Facebook kennengelernt habe, fand ich es echt erfrischend. Man hatte direkt den Eindruck, dass Facebook, von vielen Fehlern und Unarten von MySpace gelernt hatte. Vor allem die Tatsache, dass man als Fan einer Band mit dieser nicht „befreundet“ sein muss, sondern schlicht und ergreifend angeben kann, dass sie „mir gefällt“ bildet die Wirklichkeit doch um einiges besser ab. Neben unserer eigenen Webseite und Twitter gehört seither Facebook zu den Haupttummelplätzen für unsere Band. Doch leider begegneten mir im Laufe der Zeit immer wieder Aktionen, bei denen ich mir immer denke: „wir sind hier doch nicht bei MySpace…“.
Eine Band/Marke/Sache/Club/Party/etc kann nicht mein Freund seinEiner der großen Nervfaktoren auf der Spamschleuder MySpace waren die unzähligen und vor allem unbegründeten Freundesanfragen. Wir haben unzählige solcher Anfragen täglich bekommen. Und nicht selten von irgendwelchen Hip Hop Acts und Rock Bands. Versteht mich nicht falsch. Manchmal höre ich sogar gerne Hip Hop und Rock. Aber solche Anfragen zeigten dennoch auf, dass dort einfach nur jemand ohne Sinn und Verstand beim Freundesammeln war. Und aufgrund der „Gefällt mir“ Buttons auf Facebook hatte ich die Hoffnung, dass diese Zeiten damit vorbei waren. Doch leider haben das manche bis heute nicht verstanden und spielen dasselbe Spiel auch auf Facebook weiter. Was soll das? Ich möchte nicht mit dem Club in der Innenstadt befreundet sein. Das macht keinen Sinn! Selbst wenn ich da gerne hin gehe. Daher nochmal in aller Deutlichkeit: Macht euch auf Facebook eine Seite. Eine Page. Füllt diese mit den wirklich relevanten Infos und wartet ab, was passiert. Die Leute, die auf euch stehen, werden euch schon finden und auch den „Gefällt mit“ Button bemühen. Denn was nützen euch 1.000 Freunde, von denen es 90% nicht wirklich interessiert, was ihr schreibt? Sind dann 100 Fans nicht die bessere und ehrlichere Wahl?
|

